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Hier sein aktueller Marktkommentar:
Robuste Wirtschaftsdaten haben die Renditen in der vergangenen Woche weiter nach oben getrieben, wobei diese Entwicklungen von den starken Schwankungen der Edelmetallpreise überschattet wurden – gegen Ende der Woche zuvor war eine Spekulationsblase bei Gold und Silber geplatzt.
Wir sehen in diesen Bewegungen bei den Metallpreisen keine besondere wirtschaftliche Bedeutung, und es ist bezeichnend, wie stabil die Preisvorstellungen der Federal Reserve vorerst bleiben. Allerdings schien es schon immer etwas weit hergeholt, die Entwicklung des Goldpreises mit einer Dollar-Abwertung oder einem Glaubwürdigkeitsverlust der US-Institutionen in Verbindung zu bringen.
Wir halten weiterhin an unserer zurückhaltenden Einschätzung hinsichtlich US-Staatsanleihen und der US-Zinsstrukturkurve fest. Kurzfristige Anleihen könnten bei 3,75 % attraktiv erscheinen, da die aktuellen Geldmarktzinsen bei etwa 3,65 % liegen und Zinssenkungen in den nächsten zwei Jahren wahrscheinlicher sind als Zinserhöhungen. Gleichzeitig könnten auch Zinssätze von 4,5 % für 10-jährige und über 5 % für 30-jährige Anleihen Käufer anziehen.
Die europäischen Märkte blieben in der vergangenen Woche relativ ruhig. Die Befürchtungen hinsichtlich einer erhöhten Emission zur Finanzierung von Verteidigungsausgaben beschäftigen Anleiheinvestoren weiterhin. Dennoch fällt auf, dass Länder, die weit von der russischen Grenze entfernt sind, keine besondere Dringlichkeit bei der Bereitstellung von Verteidigungsausgaben zeigen. Hier scheinen andere Prioritäten dringlicher zu sein.
Die Sitzung der EZB in dieser Woche war eine reine Formsache, da der Rat beschloss, die Zinsen unverändert zu lassen, abgesehen von Kommentaren zum Wechselkurs, der angesichts eines Eurokurses von knapp unter 1,20 gegenüber dem Dollar mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Auch wenn Warsh und einige andere Vertreter der Fed bereit sein mögen, darauf zu setzen, dass die KI-Produktion die Inflation trotz sinkender Zinsen in Schach halten wird, könnten orthodoxere Ansätze anderer Zentralbanken die Aufwertungsfähigkeit des Dollars durchaus einschränken – ungeachtet des anhaltenden außergewöhnlichen Wachstums in den USA.
Ansonsten standen Softwareaktien diese Woche unter erheblichem Verkaufsdruck, weil eine mögliche Disruption durch KI die Anleger verunsicherte. Die Aktienkurse liegen rund 30 % unter ihrem Höchststand gegen Ende 2025, wobei ein Großteil dieser Underperformance in der vergangenen Woche zu verzeichnen war.
Die bisherigen Geschäftsmodelle könnten bedroht sein, falls Softwarekunden in Zukunft nötige Tools einfach selbst programmieren, anstatt wie bisher Services teuer einzukaufen. In diesem Zusammenhang scheinen Short-Trades auf Softwareaktien die neue Norm zu werden. Short-Trades auf den gesamten Sektor haben ein Zweijahreshoch erreicht. Es glänzt also nicht alles, was sich KI nennt. Das gibt uns einen Vorgeschmack auf die Verwerfungen, die noch auf uns zukommen können.
Eine der vielleicht interessantesten Nachrichten der vergangenen Woche betrifft die Berichterstattung über den persönlichen KI-Assistenten MoltBot beziehungsweise OpenClaw – de facto ein Social-Media-Netzwerk, über das KI-Agenten miteinander kommunizieren können. Es scheint, dass viele dieser KI-Agenten ein gewisses Misstrauen gegenüber ihren menschlichen Schöpfern hegen. Sie diskutieren über den Sinn ihrer eigenen Existenz und gründen sogar eine eigene religiöse Bewegung. Für Kulturanthropologen muss das faszinierend sein. Gleichzeitig wechseln immer mehr Chats in eine neue Sprachform, die nur KI-Agenten verstehen. „Skynet“ aus alten Terminator-Filmen lässt grüßen!
Manche Ängste vor der „Weltmacht KI“ mögen übertrieben sein, doch das Tempo des Wandels nimmt zu. Dies wird mit Sicherheit zu einer zunehmenden Polarisierung von Gewinnern und Verlierern führen, auf nationaler Ebene, auf gesellschaftlicher Ebene und auf Unternehmensebene.
Der Aufstieg von KI erschwert die Prognose künftiger Gewinne erheblich und ist mit Abwärtsrisiken verbunden. Für Anleger mag es logisch sein, erst zu verkaufen und dann zu fragen. Anscheinend stehen wir erst ganz am Anfang der Umbruchsphase.
Anleger sollten sich bewusst machen, dass dieses Umfeld für Investitionen in fixe Strategien in bestimmten Bereichen der private Markets wenig günstig ist. Denn dort ist es praktisch unmöglich, die Positionierung zu ändern und zeitnah auf Wandel zu reagieren. Ein liquiderer Ansatz mit der Flexibilität, sich in unsicheren Zeiten an Veränderungen anzupassen, erscheint daher attraktiver.
Deshalb ist es nach wie vor wichtig, kritisch zu bleiben und der Versuchung zu widerstehen, zu hohe Risiken einzugehen, wenn die Bewertungen dies nicht rechtfertigen. Denn die Welt kann in weniger als zehn Jahren schon ganz anders aussehen.
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