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Hier sein aktueller Marktkommentar:
Die Renditen für US-Staatsanleihen blieben in der vergangenen Woche weitgehend unverändert. Noch verdauen die Märkte die Ergebnisse der letzten Fed-Sitzung, auf der eine weithin erwartete Zinssenkung um 25 Basispunkte beschlossen wurde. Der effektive Leitzinssatz bleibt damit knapp über 4 %.
Jerome Powells Kommentar bot wenig Überraschendes. Er betonte weiterhin die Datenabhängigkeit und sprach das Risiko einer Schwäche am Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten an. Da jedoch 2026 ein neuer Fed-Vorsitzender Powells Amt übernehmen wird, wird es wohl immer weniger auf ökonomische Prognosen ankommen – so sieht es derzeit zumindest aus.
Bemerkenswert war die abweichende Meinung des neuen Fed-Gouverneurs Stephen Miran, der sich für eine deutlichere Senkung um 50 Basispunkte aussprach. Das unterstreicht die wachsenden Spannungen zwischen der Haltung der Notenbank und den Präferenzen des Weißen Hauses. Als Mann der Regierung heizt Miran Befürchtungen an, dass die Unabhängigkeit der Fed untergraben werden könnte.
Powells Widerstand gegen politischen Druck unterstreicht diese Dynamik und macht den Bruch zwischen der Notenbank und der Regierung nur noch deutlicher. Insgesamt bleibt das aktuelle Marktumfeld vorerst unverändert: Die Zinsen steigen moderat, die Renditekurve wird etwas steiler und der US-Dollar tendenziell schwächer. Für Risikoanlagen ist das alles recht förderlich.
Die Renditen von Euro-Staatsanleihen haben sich in der vergangenen Woche ähnlich wie die von US-Treasuries entwickelt. In den letzten Tagen haben wir unsere Inflationsprognose für die Eurozone im kommenden Jahr etwas nach unten korrigiert. Trotz aller angekündigten Pläne zur Erhöhung der Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur verläuft deren Umsetzung in ganz Europa nach wie vor etwas schleppend.
Ein stärkerer Euro kann dabei als deflationäre Kraft wirken, zumal die Zölle in der Eurozone nicht wie auf der anderen Seite des Atlantiks steigen, sondern sinken. Eine mögliche Rally von Bundesanleihen könnte durch das üppige Angebot am Anleihemarkt und die schwindende Nachfrage niederländischer Pensionsfonds nach langlaufenden Titeln gebremst werden. Die Risiko-Ertrags-Perspektive spricht derzeit dennoch eher für etwas niedrigere als für höhere Renditen von Bundesanleihen.
In Frankreich trug die Ernennung von Sébastien Lecornu zum neuen Premierminister dazu bei, die Volatilität am Staatsanleihemarkt zu dämpfen. Die Spreads 10-jähriger französischer OATs hielten sich vergangene Woche stabil bei etwa 80 Basispunkten. Aber es bleibt fraglich, ob man sich über den Haushalt und vor allem über Maßnahmen zur Reduzierung der Staatsausgaben einigen kann.
Fitch hat kürzlich die Bonität Frankreichs von AA- auf A+ herabgestuft. Wahrscheinlich, wenn nicht sogar unvermeidlich ist, dass Moody’s und S&P bei ihren bevorstehenden Rating-Überprüfungen in den nächsten Monaten nachziehen werden – insbesondere, wenn keine Anstrengungen unternommen werden, den französischen Staatshaushalt zu konsolidieren. Zwar liegt die Bonität Frankreichs immer noch fünf Stufen über der Italiens, aber die Länder entwickeln sich unterschiedlich. Politische Unsicherheit und fiskalische Herausforderungen bleiben in Frankreich vorerst bestehen, so dass auch der Ausblick für OATs auf kurze bis mittlere Sicht verhalten bleibt.
Anleger scheinen ihre US-Aktienengagements zunehmend abzusichern. Daher gehen wir davon aus, dass der Euro über 1,20 US-Dollar weiter steigen könnte. Wir haben unsere Short-Positionen auf den US-Dollar weiter ausgebaut. Obwohl einige Anleger mit einer Short-Position auf den US-Dollar liebäugeln, sind viele zum jetzigen Zeitpunkt nicht wirklich davon überzeugt.
Anleihen blieben im Laufe der Woche weitgehend stabil. Die Spreads für Staats- und Unternehmensanleihen haben kaum Veränderungen gezeigt. Aktuell herrschen ein relativ ruhiges Marktumfeld und eine positive Stimmung in Bezug auf risikobehaftete Investments.
Nach der Fed-Sitzung ist vor der Fed-Sitzung. Nun wird sich der Fokus der Märkte wieder auf die Entwicklung der Wirtschaftsdaten richten. In den nächsten Wochen wird es in dieser Hinsicht voraussichtlich relativ ruhig bleiben, bevor am 3. Oktober der US-Arbeitsmarktbericht für September veröffentlicht wird.
Für die US-Notenbank wird viel von den Arbeitsmarktdaten und Inflationszahlen der nächsten Wochen abhängen. Und natürlich werden wir wie alle Marktteilnehmer aufmerksam verfolgen, ob möglicherweise ein neuer Fed-Vorsitzender als Nachfolger für Jerome Powell im Jahr 2026 bekannt gegeben wird.
Wir haben den Eindruck, dass die Regierung einen Kandidaten ernennen möchte, der als Schwergewicht in der Geldpolitik gilt und an den Finanzmärkten Respekt genießt. Gleichzeitig ist jedoch klar, dass Trump einen Fed-Vorsitzenden einsetzen möchte, der in erster Linie seine Agenda verfolgt.
Der Herbst beginnt. Mit dem Laubwechsel wird die Landschaft um uns herum in wenigen Wochen ganz anders aussehen – möglicherweise auch das Umfeld an den Märkten. Wir stehen an einem Punkt, der eine erneute Senkung der US-Leitzinsen markiert. Die Frage ist, wohin uns dies bis zum Jahresende führen wird.
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