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Das Gesamtbild: Trump hat die EU dazu gedrängt, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen, und die Münchner Sicherheitskonferenz und ihre Folgen haben die europäischen Staats- und Regierungschefs zum Handeln angespornt.
Realitätscheck: Der ehemalige EZB-Präsident Draghi fordert Europa seit einiger Zeit auf, sich zusammenzuraufen und das Wachstum anzukurbeln.
In Zahlen: Europa muss seine Verteidigungsausgaben und -investitionen im Wesentlichen verdoppeln – von etwa 1,8 Prozent des BIP (pro Jahr) auf 3,5 Prozent –, um die militärische Unterstützung der USA langfristig zu ersetzen.
Was kommt als Nächstes: Die Haushaltsregeln werden wahrscheinlich auf staatlicher Ebene gelockert (Deutschland hat bereits mehr als 200 Mrd. EUR in Aussicht gestellt), während der Kohäsionsfonds der EU (390 Mrd. EUR) und nicht ausgegebene Covid-Mittel (90 Mrd. EUR) umgewidmet werden, und natürlich der Elefant im Raum, die gemeinsame Schuldenaufnahme (500 Mrd. EUR?).
Warum es wichtig ist: Die Auswirkungen auf den Markt könnten angesichts der schieren Größe der vorgeschlagenen Zahlen tiefgreifend sein, nicht zuletzt, weil sie die europäischen Zinssätze nach oben treiben würden.
Wie sie argumentieren: Das prominente Ratsmitglied Schnabel hat in einem Interview mit der Financial Times die Tür für eine Pause im Zinssenkungszyklus nach der März-Sitzung geöffnet und erklärt, dass „die restriktiven Auswirkungen unserer bisherigen geldpolitischen Straffung zusehends nachlassen“.
Das Gesamtbild: Man könnte argumentieren, dass die Politik immer noch restriktiv wirkt; die PMIs deuten auf ein gedämpftes Wachstum und die Lohnindikatoren auf eine weitere Disinflation im Jahr 2025 hin.
Wo wir stehen: Schnabel ist der Meinung, dass neutrale Zinssätze zwischen zwei Prozent und drei Prozent liegen, während die EZB in jüngsten Untersuchungen das theoretische Niveau auf 1,75 Prozent bis 2,25 Prozent beziffert.
Das Fazit: Angesichts des Einflusses von Schnabel und der geopolitischen Unsicherheiten ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass die EZB nach der nächsten Sitzung eine Pause einlegt.
Unsere Meinung: Wenn die Markterwartungen an die EZB in diesem Jahr auf 1,75 Prozent sinken würden, wäre dies eine Gelegenheit zum Ausstieg.

Quelle: Bloomberg
Detailansicht: Der handelsgewichtete Euro-Devisenkurs hat seit Trumps Wahlsieg im vergangenen November zehn Prozent (annualisiert) verloren, wobei viele Marktteilnehmer eine Anpassung des Euros gegenüber dem US-Dollar auf Parität erwarten.
Aufwärtstrend beim Euro: Die geopolitische, fiskalische und monetäre Landschaft verändert sich und divergiert. Die fiskalische Lockerung in Europa, die hauptsächlich durch Schulden verursacht wird, wird das Wachstum, aber auch die Inflation ankurbeln. Dies könnte auch das Risiko bergen, dass die EZB die in diesem Jahr in die Märkte eingepreisten Zinssenkungen um 85 Basispunkte nicht erreicht.
Abwärtstrend beim Euro: Auf der anderen Seite könnten Störgeräusche bezüglich der Zölle und Drohungen aus den USA, die wahrscheinlich irgendwann umgesetzt werden, in Verbindung mit einem schwachen Wachstumsumfeld und einem starken US-Dollar eine Erholung des Euro vorerst in Grenzen halten.
Fazit: Letzteres ist nach wie vor der stärkere Einflussfaktor, aber die Diskussionen verlaufen nicht mehr nur in eine Richtung, wie es zu Beginn des Jahres der Fall war.

Quelle: Bloomberg
In Zahlen ausgedrückt: Die Konservativen (CDU/CSU) und die Sozialdemokraten (SPD) haben dank der weit links stehenden Partei BSW, die mit 4,97 Prozent nur knapp unter der für den Einzug ins Parlament erforderlichen Fünf-Prozent-Hürde liegt, genügend Sitze, um eine Koalition zu bilden.
Zwischen den Zeilen: Rund 35 Prozent der Stimmen gingen an Parteien am äußersten Rand des politischen Spektrums – wobei die bekannteste, die AfD, einen Rekordwert von 20,8 Prozent erreichte. Dies folgt dem Trend des Jahres 2024, als bei Wahlen in entwickelten Märkten die etablierten Parteien im Allgemeinen an Stimmenanteil verloren und die extremen Parteien zulegten.
Warum es wichtig ist: Während Europa und seine Staats- und Regierungschefs in einer schwierigen Zeit mehr Integration und Zusammenhalt fordern, gewinnen populistische Parteien in erschreckendem Ausmaß an Stimmenanteil. Europa und die Märkte sollten die Lage nicht aus den Augen verlieren.

Quelle: PopuList
Gesamtbild: Eine starke Disinflation und niedrigere Zinssätze haben das Vertrauen in den seit einigen Jahren ungeliebten Markt zurückgebracht.
Detailansicht: Die Inflation stieg in Schweden nach der Pandemie auf zehn Prozent, und eine Kombination aus hoher Hypothekenverschuldung und kurzfristigen Lösungen machte die schwedische Wirtschaft aus Sicht der Finanzstabilität zu einem Ziel.
Marktreaktion: Short-Positionen in der Krone – beliebt bei Hedgefonds – und immobilienbezogene festverzinsliche Wertpapiere (z. B. SBB-Anleihen) bildeten ein häufiges Thema.
Trendwende: Die Kerninflation liegt jetzt unter drei Prozent, und die Riksbank hat die Zinsen in weniger als einem Jahr von vier Prozent auf 2,25 Prozent gesenkt. Dies, in Kombination mit intelligenten Devisenmarktinterventionen, hat dazu geführt, dass das Vertrauen in den Markt zurückgekehrt ist. Auch die Immobilienpreise erholen sich aufgrund niedrigerer Hypothekenzinsen, fiskalischer Lockerungen und einer Erholung der Verbraucher.

Quelle: SEB
Alle Daten stammen von Bloomberg, Stand Februar 2025, sofern nicht anders angegeben.
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