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Die Märkte wirken ruhig – doch hinter den Kulissen brodelt es. Trumps Handelspolitik, Haushaltsrisiken und geopolitische Spannungen könnten schon bald neue Turbulenzen auslösen. In der Politik geben sich Entscheidungsträger derweil selbstsicher – vielleicht zu selbstsicher.
Hier sein aktueller Marktkommentar:
„Die jüngste Entwicklung an den Finanzmärkten deutet auf eine Phase relativer Ruhe hin – zumindest auf den ersten Blick. Die US-Aktienmärkte haben sich von ihren Verlusten Anfang April erholt, und die Volatilität ist zurückgegangen. Doch ein genauerer Blick auf die politischen und wirtschaftlichen Signale aus Washington wirft ernsthafte Fragen auf. Die Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern lassen den Schluss zu, dass die aktuelle Entspannung trügerisch sein könnte und ein erneuter Rückgang der Risikobereitschaft bevorsteht.
Insbesondere die Haltung der US-Regierung im anhaltenden Handelskonflikt mit China sorgt für Unruhe. Trotz erster Anzeichen einer wirtschaftlichen Belastung – etwa dem Rückgang neuer Aufträge – zeigen Unternehmen bislang keine drastischen Reaktionen wie Entlassungen oder Preissteigerungen. Die Regierung wertet dies als Beweis für die Belastbarkeit der Wirtschaft und sieht im Abbau von Lagerbeständen ein Mittel, um Zeit zu gewinnen, bis die Zölle sinken. Doch gerade diese Schein-Stabilität birgt laut Einschätzung vieler Analyst das Risiko eines plötzlichen Umschwungs. Es drängt sich der Vergleich mit dem Roadrunner-Cartoon auf, in dem der Kojote noch in der Luft weiterläuft.
Das Weiße Haus verfolgt einen konfrontativen Kurs – auch gegenüber Verbündeten – in der Hoffnung, so größere Zugeständnisse in Handelsgesprächen zu erzwingen. Die Regierung glaubt, jetzt sei der richtige Zeitpunkt für einen wirtschaftspolitischen „Reset“: Die USA seien wirtschaftlich stark, China geschwächt, und langfristig werde dieser Kurs zu einer robusteren, unabhängigeren Wirtschaft führen – selbst wenn kurzfristig Verluste und Schmerzen in Kauf genommen werden müssten.
Gleichzeitig zeigen sich strukturelle Schwächen in der US-Fiskalpolitik: Das Haushaltsdefizit ist zu hoch für diese Phase des Konjunkturzyklus, und ein wirtschaftlicher Abschwung könnte es weiter in Richtung zweistelliger Prozentwerte treiben. Politische Blockaden im Kongress, etwa bei der Verabschiedung des Haushalts, könnten zudem erneut zu einem Regierungsstillstand im Oktober führen.
In der Geldpolitik sind schnelle Zinssenkungen unwahrscheinlich. Obwohl Präsident Trump voraussichtlich weiter Druck auf die Fed und deren Vorsitzenden Jerome Powell ausüben wird, scheint eine Neubesetzung frühestens im Herbst wahrscheinlich. Kevin Warsh gilt aktuell als Favorit – ein Befürworter einer restriktiven Inflationspolitik, der jedoch Trumps Wunsch nach niedrigeren Preisen möglicherweise gerecht werden könnte, wenn die Inflation tatsächlich stark anzieht.
Internationale Entwicklungen, wie der Wahlsieg der kanadischen Liberalen unter Mark Carney – getragen auch durch anti-Trump-Stimmungen – zeigen zudem, dass Trumps Außenpolitik geopolitische Auswirkungen hat, die über Handelsfragen hinausreichen.
Insgesamt bleibt die Lage angespannt: Die Märkte zeigen sich derzeit optimistisch, doch viele Risiken – von einem verschärften Handelskonflikt bis hin zu fiskalischen Verwerfungen – sind ungelöst. Die nächsten Monate dürften zeigen, ob die aktuelle Stabilität trügerisch war. Es scheint daher sinnvoll, vorsichtiger zu agieren, Risiken abzusichern und sich auf mögliche erneute Marktturbulenzen einzustellen.“
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